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WD My Cloud – Meine Weihnachtswolke

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WD My Cloud – Meine Weihnachtswolke

Einleitung

Die Feierlichkeiten sind kaum beendet, schon fällt das Kartenhaus der Besinnlichkeit ins sich zusammen und der Alltag hält wieder Einzug. Die Geschenke, für die vor 3 Tagen noch tiefste Dankbarkeit geheuchelt wurde, werden umgetauscht und Gutscheine eingelöst – sie könnten ja über den Jahreswechsel schlecht werden.

Mir hat das Chirstkind/ der Weihnachtsmann/ der Storch/ Ebenezer Scrooge/ der Grinch oder wie auch immer der DHL – Bote richtig heißt, eineWestern Digital My Cloud mit 2 TB Speicher beschert – und 2 Auflaufformen aber die sind nicht ganz im Sinne dieses Blogs ;)

Warum eine fertig Cloud?

My Cloud FrontIch habe lange überlegt, was ich eigentlich haben will. Platz! Da ich keinen Fernseher mehr habe, schaue ich viele Filme auf dem Tablet. Dementsprechend schien mir die Cloud-Lösung die attraktivste. Nur blieb die Frage, was es für eine Wolke werden sollte. Als technikaffiner Mensch, fiel mein erster Blick natürlich auf eine kleines NAS Einheit. Gute Erfahrungen habe ich Beispielsweise mit dieser Lösung von QNAP gemacht. Die Wechselrahmenvarianten sind zwar wesentlich flexibler und besser zu erweitern, kosten aber auch gut das Drei- bis Vierfache.
Durch Zufall habe ich dann die relativ kostengünstige Komplettlösung von Western Digital entdeckt, die ich jetzt Ausgiebig testen werden.

Unboxing

Ich habe mich für ein – wie ich finde – stylisches weiß entschieden. Das Gerät kommt mit wenig Zubehör. Ein Netzteil mit Steckadapter, ein LAN Kabel und eine Kurzanleitung. Mehr ist nicht dabei und mehr braucht man auch nicht. Mir persönlich wäre eine detaillierte Beschreibung lieber, aber ich bin wohl auch der Einzige, der so etwas liest. Die Verarbeitung, gefällt mir gut. Das Gerät fasst sich wertig an und scheint, dank der Gummifüße, im Stand-By flüsterleise zu sein.

Interface und Benutzung

My Cloud Webinterface

Desktop Interface

Die Cloud wird über ein Web Interface gesteuert. Dieses ist ziemlich übersichtlich und verständlich. Es können Benutzer angelegt und Freigaben erstellt werden. Alles ist so intuitiv angeordnet, dass es auch sehr unerfahrene Benutzer problemlos bedienen können. In den Einstellungen können Sicherungspunkte und die Synchronisierungen für die Time Capsule von Apple eingerichtet werden.

Mobiles Interface

My Cloud BackDas mobile Interface ist auf zwei Apps aufgeteilt. Eine zum allgemeinen Zugriff und eine speziell für Fotos. Damit können direkt die Fotos von Tablet und Handy gespeichert werden. Außerdem können der Google Drive, Dropbox und andere Accounts mit angebunden werden. Wofür das sinnvoll ist, bleibt offen, da die Apps der jeweiligen Anbieter definitiv besser sind. Gut finde ich übrigens auch, dass die Cloud einen USB 3.0 Port besitzt, um schneller Daten von einer Festplatte auf das Gerät und zurück zu transferieren. Während ich diesen Artikel schreibe, läuft der Transfer meiner Musiksammlung. Es kann sich nur um Stunden handeln…

Rico Magnucki

Rico Magnucki

http://magnucki.de

21st Century Digital Boy und Blog-Gründer. Studiert naturwissenschaftliche Informatik in Bielefeld. Auf dem Blog ist er der Ansprechpartner für LaTeX, schreibt Tutorials, dreht die Videos für YouTube und durchforstet das Internetz nach spannenden Dingen.

  • Ich teste auch sehr gerne Technik Produkte. Und Dein Bericht ist echt gut. Und zum Thema Bedienungsanleitungen kann ich nur sagen das es echt der Hammer ist was manche Firmen als solches bezeichnen. Entweder sie sind sehr kurz und nicht gerade einfach zu verstehen oder fehlen einfach komplett. Ein Quick Install Guide ist nicht alles und da kann die ein oder andere Firma echt mal nachbessern. Was die Cloud Dienste angeht gerade Google Drive und Co finde ich die Platte echt mal praktisch. Da ich bei der nicht extra alles importieren muss sondern sie macht das automatisch und so kann ich meine Dokumente von unterwegs aus ohne viele Apps direkt auf mein Tablet laden.

    lg Sascha

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