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Worauf es beim Hosting ankommt

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Worauf es beim Hosting ankommt

Einleitung

Ein neuer Blog soll her. Die erste Frage, die sich mir stellt : Welches System nutze ich? Soll es wieder WordPress werden? Nehme ich diesmal Kirby, Jekyll oder Ghost? Und welches Design benutze ich? Schreibe ich mir selber eins oder kaufe ich eins? Fragen über Fragen. Aber überspringen wir mal die ersten 4 bis n Wochen der Konzeption und schauen mal in den Maschinenraum unseres Projekts – zum Hosting.

Hostingmöglichkeiten

Die erste Idee war früher immer kostenloser Webspace. Für den Anfang reicht das, war meine Devise. Als ich mit „Dingen im Web“ angefangen habe, gab es davon ziemlich viele Anbieter. Heutzutage scheint mir der Markt, wenn man das so nennen darf, eher dünn besiedelt. Jedenfalls habe ich dann mit einem kostenlosen Hoster angefangen zu bloggen. Das ging auch eine ganze Weile gut, bis ich mal vergessen hatte mich dort einmal im Monat einzuloggen, die Erinnerungs-E-Mails im Spam-Ordner landeten und plötzlich mein Blog nicht mehr zu erreichen war. Ziemlich unschön die ganze Geschichte. Was ich nicht gelesen hatte, es gehörte zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen sich mindestens einmal im Monat in das Backend einzuloggen, sonst würde der Web-Space leer gemacht. Jung und naiv wie ich war, hatte ich natürlich auch kein richtiges Backup. Einige der Artikel hatte ich lokal geschrieben aber der Rest war unwiederbringlich weg. Danach habe ich das Bloggen erstmal bleiben lassen – purer Frust, vermute ich.

 

Nach einem halben bis dreiviertel Jahr hatte ich dann doch wieder Lust zu schreiben. Diesmal stand aber fest: Das es eine bessere Lösung werden sollte.. Bei einem Freund konnte ich mich günstig in einen Root-Server einmieten. „Kann ja nicht so schwer sein, einen eigenen Web-Server aufzusetzen.“ Das Einrichten war auch nicht das Problem – die Bude sauber zu halten schon eher. Bezahlt man für ein fertiges Hosting, muss man sich über Sicherheit in der Regel keine Gedanken machen. Da holt man sich das Rundum-Sorglos-Paket und lässt den Anbieter machen. Der Root-Server lief dann irgendwann aus und ich musste wieder umziehen. Aber wohin? Nach einigem Suchen entschied ich mich für das Hostingangebot eines Freundes. Support your local business, quasi. ;) Damit fahre ich bis heute sehr gut.

Worauf es ankommt

Aber wie entscheidet man sich jetzt für den richten Hoster? Die Zahl der Hoster steigt schließlich immer noch und somit wird der Markt auch hier unübersichtlich. Man sollte sich erst einmal darüber klar werden, was man eigentlich braucht. Dabei sind Eigenschaften wie Speicherplatz, Traffic-Limit, PHP-Version , Backup-Möglichkeiten und Anzahl der Datenbanken zunächst die wichtigsten Indikatoren, die die Entscheidung beeinflussen sollten. Auch solltet ihr euch vorher darüber im Klaren sein, welche sonstigen Voraussetzungen eure Webseite fordert. Wollt ihr z.B. einen Jekyll Blog verwenden, so benötigt ihr Ruby. Soll die Plattform eures Blog Ghost sein, muss euer Web-Server NodeJS beherrschen. Während dieser Planungsphase sollte auch schon klar sein, ob ihr Web-Space mit oder ohne Inklusivdomains braucht.

Vergleichen!

Wo guckt man jetzt also nach Hostern? Einen guten Einstieg und Überblick liefert z.B. webhostingvergleich.eu. Dort könnt ihr die größten / wichtigsten Hoster aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergleiche. Ihr bekommt einen schnellen Überblick über die Anzahl der Inklusivdomains, den Speicher, die vorhandene Technik und die monatlichen Kosten. Dabei solltet ihr wieder an die oben genannten Kriterien denken und nicht blind einen Anbieter nehmen, nur weil der aktuell als „Bestes Angebot“ markiert ist. Das beste Angebot ist schließlich das, welches für euch am besten passt.Schließlich braucht auch nicht jeder unendlich viele Datenbanken. ;) Auf der Seite findet ihr übrigens auch nützliche Tipps zum Thema Hosting. Beispielsweise: Was benötigt man für einen WordPress-Blog?

 

Bildquelle: hostingdiscount24.de

Rico Magnucki

Rico Magnucki

http://magnucki.de

21st Century Digital Boy und Blog-Gründer. Studiert naturwissenschaftliche Informatik in Bielefeld. Auf dem Blog ist er der Ansprechpartner für LaTeX, schreibt Tutorials, dreht die Videos für YouTube und durchforstet das Internetz nach spannenden Dingen.

  • o/

  • mzur

    Den Technikversierten kann ich nur das Managed Hosting von Uberspace empfehlen. Man bekommt alles was man sich nur erträumen kann und bezahlt was man will.

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