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NETGEAR AC1750 Smart WLAN-Router im Test

Einleitung

Rico Magnucki

Rico Magnucki

21st Century Digital Boy und Blog-Gründer. Studiert naturwissenschaftliche Informatik in Bielefeld. Auf dem Blog ist er der Ansprechpartner für LaTeX, schreibt Tutorials, dreht die Videos für YouTube und durchforstet das Internetz nach spannenden Dingen.


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Hardware

NETGEAR AC1750 Smart WLAN-Router im Test

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»Zuhause ist wo das WLAN automatisch connected.« Wahre Worte, aber was bringt uns das, wenn das WLAN schlecht ist. Viele der Geräte, die direkt vom Internet-Provider kommen, haben nur eine schwache Sendeleistung – da kann die gute Laune schnell vergehen.

Der AC1750 Smart WLAN-Router (Modell R6400) von NETGEAR kann hier Abhilfe schaffen. Die Fähigkeit 2,4 GHz und 5 GHz gleichzeitig zu betreiben und WLAN-Technologie 802.11ac machen diesen WLAN-Router zu einem Kraftpaket im Stealth-Look.

Look & Feel

Schon seit einiger Zeit setzt NETGEAR auf ein Design, dass schwer an Kampfjets mit Tarnkappeneigenschaften erinnert. Auch Modell R6400 reiht sich in diese Gruppe ein. Ganz in schwarz, keilförmig und mit aggressiven Kanten bietet es fast schon einen krassen Gegensatz zu den runden, weichen Formen von FritzBox und Co.. Die Oberseite zieren zwölf rechteckige LEDs, die im Normalbetrieb kaltweiß leuchten. Eingelassen in die Front findet sich noch ein USB3.0 Slot – wenn es mal schnell gehen muss. Auf der Rückseite des Geräts befinden sich drei Antennen, die individuell eingestellt werden können. Des weiteren sind dort Ethernet-Buchsen, der WAN-Anschluss, ein weiterer USB2.0 Port, der Netzanschluss und ein Ein/Aus Schalter zu finden. Die generellen Maße belaufen sich auf 19,1 x 19,8 x 6,5 cm. Im Grunde also die typische Dimension für derartige Geräte.

Einrichtung und Betrieb

Den WLAN-Router in Betrieb zu nehmen ist denkbar einfach. Mit dem DSL-Modem verbinden. Anschalten. Fertig. Anschließend können Einstellungen über das Web-Interface oder die kostenlose App für nahezu alle Plattformen. Damit könnt ihr den WLAN-Router dann auch über euer Telefon steuern. Im Web-Interface könnt ihr dann alles Mögliche einstellen. Kanal, SSID, Passwort und so weiter. So ganz hat sich mir der Sinn der Desktop-App zwar nicht ergeben – ein Web-Interface frisst mir einfach nicht die Festplatte auf – aber es soll ja Leute geben, die lieber alles als Native App haben. Diejenigen kommen hier jedenfalls voll auf ihre Kosten, da die NETGEAR genie®-App mit ihrem Dashboard eine Menge Infos auf einen Blick liefert und natürlich auch Einstellmöglichkeiten.

Die Sendeleistung des Geräts ist echt beachtlich. Bei mir in der Altbau-WG habe ich mich WLAN-Technisch immer auf dünnem Eis bewegt. Spätestens auf dem Balkon war ich wieder auf LTE angewiesen. Das hat mit dem NETGEAR AC1750 ein Ende gefunden. Dual-Channel und 802.11 A/C machen sich hier echt bemerkbar. Und wo hat man sonst schon Gigabit-WLAN? Die drei großen Antennen scheinen auch wesentlich bessere Sendeleistung zu haben als die kleinen Flossen meiner jetzigen FritzBox. Ich würde den Router aber wahrscheinlich nicht unbedingt ins Schlafzimmer stellen, da die weißen LEDs echt stark leuchten ;)AC1750_Smart_WLAN_Router_Draufsicht


AC1750_Smart_WLAN_Router_Front AC1750_Smart_WLAN_Router_Rückansicht

Fazit

Mit 149,99 Euro gehört der NETGEAR AC1750* definitiv in die Kategorie der »rechts unten« Geräte – teuer aber mit viel power. Mit WPS Funktion und Ein-/Ausschalter lässt sich der WLAN-Router unglaublich bequem bedienen und kann auch einfach bei Bedarf zugeschaltet werden. In Puncto Design bleibt mir eigentlich nichts mehr zu sagen. Schwarz, eckig und irgendwie technisch – aber eben nicht zu »brutal«. Es mag Geschmackssache sein, aber meiner Meinung nach macht Modell R6400 bei weitem einen der besten optischen Eindrücke aller Router auf dem Markt. Der einzige Nachteil für mich ist eigentlich, dass es sich hierbei nur um ein Zweitgerät handelt. Anderseits ist das auch ein Problem, dass ich im Austausch gegen ordentliche WLAN-Abdeckung in der Wohnung gerne eintausche. Bei mir bleibt er definitiv im Betrieb!

Rico Magnucki

Rico Magnucki

http://magnucki.de

21st Century Digital Boy und Blog-Gründer. Studiert naturwissenschaftliche Informatik in Bielefeld. Auf dem Blog ist er der Ansprechpartner für LaTeX, schreibt Tutorials, dreht die Videos für YouTube und durchforstet das Internetz nach spannenden Dingen.

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