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HP Deskjet 3636 – Multitalent zum schmalen Preis

Einleitung

Rico Magnucki

Rico Magnucki

21st Century Digital Boy und Blog-Gründer. Studiert naturwissenschaftliche Informatik in Bielefeld. Auf dem Blog ist er der Ansprechpartner für LaTeX, schreibt Tutorials, dreht die Videos für YouTube und durchforstet das Internetz nach spannenden Dingen.


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HP Deskjet 3636 – Multitalent zum schmalen Preis

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Jedes Jahr schiebe ich aufs neue die Steuererklärung vor mir her, hab keine Lust zu suchen und so richtig Spaß macht die ganze Geschichte auch nicht. Am Ende der Steuererklärung liegt dann meistens ein Berg totes Holz auf meinem Schreibtisch und das Wochenende ist eigentlich gelaufen. Ich habe jetzt allerdings ein bisschen die Vermutung, dass es nächstes Jahr anders laufen wird…

notebooksbilliger.de war so nett, mir einen HP Deskjet 3636 zur Verfügung zu stellen. Sehr passend, denn unser alter Tintenstrahldrucker gibt so langsam den Geist auf. Jetzt habe ich den kleinen weißen Alleskönner seit gut 3 Wochen auf meinem Schreibtisch stehen und muss sagen: Er gefällt mir echt gut. Scannen funktioniert sowohl von PC, MacBook als auch vom Smartphone (Android & iOS) problemlos. Das ist schonmal ein großer Mehrwert.

Technik

In puncto Technik lässt der HP Deskjet 3636 keine Wünsche offen. Scannen? Check! Drucken? Funktioniert in einem angemessenen Tempo. Der QuietMode, der sich bei Bedarf zuschalten lässt reduziert die Lautstärke beim Drucken weiter, verlangsamt allerdings auch den Druckprozess. Das Gerät wiegt 4,5 Kilo und hat folgende Abmessungen: 31 x 15,8 x 43,8 cm. Die Deskjet Reihe ist zwar dafür ausgelegt, auf dem Schreibtisch zu stehen, hätte ich jetzt keinen großen Schreibtisch im Arbeitszimmer, würde ich mir aber wohl überlegen, ob ich so viel Arbeitsfläche für den Drucker einbüßen will.

Da der Drucker alle aktuellen WLAN Standards unterstützt, besteht eigentlich kein Grund mehr, ihn überhaupt auf den Schreibtisch zu stellen. Nettes Feature, auch wenns nichts außergewöhnliches mehr ist. Bei Bedarf lässt sich übrigens InstantInk aktivieren, wodurch der Drucker automatisch Tinte nachbestellt, falls nötig. Ich muss zugeben, sowohl InstantInk, als auch den Zugriff übers Internet habe ich vorerst ausgestellt. Die Idee meinem Drucker eine Mail zu schreiben ist zwar ganz witzig, mir fehlt jedoch ein sinnvoller Anwendungsfall.

Unboxing

Schauen wir uns den kleinen Weißen von HP mal genauer an. Verpackung und Design sehen schon mal super aus – ein bisschen aufgepustet vielleicht, aber ich mags.

Der Einsatz der Patronen ist super easy. Einfach den Drucker einschalten, warten bis der Schlitten in die Mitte fährt und die Patronen einsetzten. Ich bin mal gespannt, wie lange die beiden Patronen halten.

Zum Drucken wird hinten einfach die Klappe aufgezogen und das Papier eingesetzt. Vorne lässt sich eine kleine Papierführung ausklappen, damit die Drucke nicht durch die gegend fliegen. Hier eignet sich aber z.B. auch ein flacher Karton und schon habt ihr eine einfache Dokumentenablage.

Dokumentenverwaltung

Tags zur Verwaltung von DokumentenEingangs habe ich ja die Geschichte mit der Steuererklärung erwähnt. Geht es euch eigentlich auch so? Ich muss zugeben, ein richtiger Dokumentenscanner war mir schlicht zu teuer aber gereizt hat es mich trotzdem. Da kam mir der HP Deskjet 3636 wie gerufen. Scannen kann er, blieb also noch die Frage nach der Software bzw. dem System. Wie sich rausgestellt hat, ist Windows 10 immer noch nicht in der Lage Dateien ordentlich mit Tags zu versehen. Irgendwie traurig. Glück gehabt, dass macOS das schon ewig kann. Gesagt getan. Erstmal mussten ein paar sinnvolle Tags her. Die Verwaltung ist jetzt ziemlich einfach. Ich habe mir einen Ordner für das aktuelle Jahr gemacht und eine Inbox. Alles was gescannt wird, landet erstmal in der Inbox. Dann kann ich es mit den Tags versehen und schiebe es in den Ordner für das Jahr. Das funktioniert bisher super. Auf ORT und sonstigen Texterkennungskrempel kann ich gut verzichten, da ich nicht drauf angewiesen bin. Der einzig nervige Teil ist, dass sich die Tag-Geschichte nicht mit dem Windows-Rechner syncen lässt. Aber vielleicht hat ja einer von euch eine Idee.

Fazit

Ich muss gestehen ich bin echt happy mit dem Gerät. Für round about 50 € habe ich bisher kein Gerät gefunden, dass mir so gut gefällt. Die Verarbeitung ist gut und das Design ist ansprechend. Ich bin gespannt inwieweit sich der Internetzugriff der Geräte und die Sicherheit weiterentwickeln. Solange sich das Abschalten lässt stört es mich nicht so sehr, als dass es gegen das Gerät sprechen würde. Wem das Gerät nicht so richtig zuspricht, der findet unter den anderen HP Druckern sicher auch ein passendes Gerät für den gewünschten Einsatzzweck.

Rico Magnucki

Rico Magnucki

http://magnucki.de

21st Century Digital Boy und Blog-Gründer. Studiert naturwissenschaftliche Informatik in Bielefeld. Auf dem Blog ist er der Ansprechpartner für LaTeX, schreibt Tutorials, dreht die Videos für YouTube und durchforstet das Internetz nach spannenden Dingen.

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